Wachtelstall einrichten

Wachtelstall einrichten

Wer mit der Wachtelhaltung beginnt und einen Wachtelstall gekauft oder gebaut hat, muss den Wachtelstall richtig einrichten. Für die Ausstattung / Einrichtung benötigt Ihr mindestens die folgende Grundausstattung:

Wachteltränke

Wachteltränke
Wachteltränke

Die Wachteln benötigen ohne Unterbrechung frisches Wasser zu ihrer Verfügung. Das ist äußerst wichtig, weil ein Mangel für die Tiere Stress bedeutet. Wachteln stellen in diesem Fall ihre Eiablage auch sofort ein. Die Größe der Tränke ist von der Anzahl der Tiere abhängig. Für bis zu acht Wachteln sollte eine 1,5 l Tränke ausreichend sein. Für größere Bestände wäre ein Behälter ab 3 l zu empfehlen.
Tipp: Die Tränken sollten immer etwas erhöht (zum Beispiel auf einem Ziegelstein) stehen, weil die Wachteln gerne Dreck bei ihrem Sandbad hineinschleudern.
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Futterspender/-automaten

Wachtel Futtertrog
Wachtel-Futtertrog

Bei dem Futter verhält es sich genauso wie mit dem Wasser. Auch das Futter sollte ständig zu Verfügung stehen, da die Wachteln selbstständig immer nur so viel essen wie sie vertragen. Auch hier hätte ein Mangel Auswirkungen auf die Gesundheit und die Eiablage. Ähnlich wie bei den Tränken sollte die Größe der Futterspender bzw. Futterautomaten anhand der Anzahl der Wachteln bemessen werden. Für bis zu acht Wachteln sollte ein Futterautomat mit 1 kg ausreichend sein. Für größere Bestände sollte ein entsprechend großer Behälter gewählt werden. Bei diesem Ansatz muss man die Futterspender in der Regel auch nicht täglich nachfüllen.
Auch Futtertröge werden von den Wachteln sehr gut angenommen. Es kann nicht schaden an mehreren Orten Futter anzubieten.
Tipp: Genauso wie die Tränken sollten auch die Futterautomaten immer etwas erhöht (zum Beispiel auf einem Ziegelstein oder einem Brett) stehen, weil die Wachteln gerne Dreck bei ihrem Sandbad hineinschleudern.
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Versteckmöglichkeiten

Wachteln bewegen sich in der Natur viel im Unterholz. Deshalb sollten auch in den Wachtelställen ausreichend Versteckmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zur Eiablage haben sie auch gerne ihre Ruhe oder wenn die Nachbarskatze interessiert vor dem Gitter steht. Dafür eignen sich besonders gut Weidentunnel oder –brücken. Aber auch Äste (Obstbäume, Nadelbäume bspw. Kiefer), Gräser oder Bambus bieten tolle Versteckmöglichkeiten.
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Einstreu

Einstreu ist ebenfalls wichtig für die Wachteln, da dieses ihre Ausscheidungen aufnimmt. Die Geruchsentwicklung der kleinen gefiederten Freunde kann schnell sehr intensiv werden. Deshalb sollte der Stall natürlich regelmäßig gereinigt werden. Die Wachteln scharren aber auch gerne in Spänen, Rinde oder Stroh. Als Ergänzung für einen Wachtelstall sollte man den Wachteln auch noch ein Sandbad anbieten. Den Vogelsand kann man in fast jede beliebige Wanne benutzen
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Wachtelfutter

Entgegen der häufigen Meinung, dass man auch sogenannten „Hühner- und Entenstarter“ zur Fütterung der Wachteln verwenden könnte, sollte man lieber speziell auf Wachteln abgestimmtes Futter kaufen. Die Wachteln haben aufgrund ihrer hohen Legeleistung auch ganz besondere Anforderungen an ihr Futter. Dabei spielen zum Beispiel der Protein- oder der Calciumgehalt eine große Rolle. Man sollte auch nicht vergessen, dass das Wachtelfutter unmittelbaren Einfluss auf ihre Eier – und damit unsere Nahrung – hat. Immer wieder liest man, dass Wachteln Allesfresser sind. Mit Frischfutter sollte man aber vorsichtig sein und dieses nicht allzu oft geben, da es auch zu Magen- und Darmproblemen bei den Tieren führen kann. Ob man das Futter als Legekorn oder -mehl anbietet, muss man ausprobieren. Oft wird berichtet, dass die Wachteln das Legekorn sehr gut annehmen. Ab und an kann man auch Spezialmischungen hinzufügen.
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Bio-Wachtelfutter

Ganz neu und mit wahnsinnig viel Leidenschaft wurde das Bio-Wachtelfutter entwickelt. Es versorgt Eure Wachteln in einer absolut tollen Qualität mit allen wichtigen Nährstoffen und Mineralien. Zudem ist es auch noch mit einem Anti-Milbenkomplex ausgestattet. Was will man mehr?
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Haltung von Wachteln im Winter

Wer sich Gedanken über Wachtelhaltung macht, muss sich auch zwingend mit der Haltung der Tiere im Winter auseinandersetzen. Grundsätzlich sind Wachteln sehr robust, was Temperaturen angeht. Immerhin halten sie sogar bis zu – 20° Celsius aus. Wenn man vor hat die Wachteln auch bei solchen Temperaturen draußen zu halten, sollte man aber etwas nachhelfen, um es den Tieren leichter zu machen. Ganz wichtig ist es natürlich auch im Winter, dass die Wachteln ständig Wasser zur Verfügung haben. Damit die Wachteltränken nicht einfrieren, gibt es spezielle Tränkenwärmer. Zusätzlich kann man auch eine Wärmelampe installieren. Und im Idealfall wird den Wachteln auch ein gedämmter Unterschlupf angeboten. Dafür gibt es sicher Möglichkeiten etwas selbst zu bauen.

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