Wachtelstall selber bauen

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Wachtelstall selber bauen

Bei den ersten Überlegungen zur Wachtelhaltung denken die meisten darüber nach sich einen Wachtelstall selber zu bauen. Eine Bauanleitung ist im Internet schnell gefunden. Man darf den Aufwand und die Materialkosten allerdings nicht unterschätzen. Diese übersteigen schnell den Preis eines fertigen Wachtelstalls. (Die Kosten sollte man unbedingt vorher berechnen.) Außerdem muss man unbedingt auf die Sicherheit des selbstgebauten Stalls achten – er darf keine einzige Schwachstelle oder Öffnung haben. Nur wer ausreichend handwerkliches Geschick und auch das notwendige Werkzeug besitzt, sollte sich an dieses Projekt wagen. Wer schon einmal Wachteln durch einen Fuchs oder einen Marder verloren hat, weiß was damit gemeint ist und wie bedauerlich so ein Fall ist.

Wer sich dennoch dazu entscheidet einen Wachtelstall selber zu bauen, sollte folgende Hinweise beachten:

Allgemeine Hinweise zum Wachtelstall

Wachteln mögen keine Nässe. Deshalb sollte der Stall durch ein Dach geschützt sein. Mit Zugluft kommen die Tiere auch nicht gut klar, weshalb mindestens zwei Seiten geschlossen sein sollten. Es ist zu empfehlen nur an der Vorderseite Draht anzubringen und den Stall von allen anderen Seiten vollständig zu verschließen.

Bauholz sollte grundsätzlich klein mit einem Holzbohrer vorgebohrt werden, damit das Holz nicht bricht oder splittert.

Wenn man zum Beispiel PE-Wellplatten als Dacheindeckung verwendet, sollte man unbedingt darauf achten, dass keine Hohlräume entstehen. Das Dach sollte so befestigt sein, dass sich kein Fressfeind darunter durchzwängen kann. Grundsätzlich sind offene Stellen am Stall dringend zu vermeiden.

Den Boden des Wachtelstalls sollte man zum Beispiel mit Linoleum (am besten nicht zu rutschig) auskleiden, damit er leicht zu reinigen ist und sich das Holz nicht vollsaugt.

Unbehandeltes Bauholz sollte von außen mit einem Anstrich gegen Witterungseinflüsse geschützt werden (erfahrungsgemäß mehrmaliger Anstrich).

Maße Wachtelstall

Zu geeigneten Maßen eines selbstgebauten Wachtelstalls gibt es verschiedene Ansätze. Zur Höhe kann man allgemein sagen: Entweder man baut den Stall nur ca. 40 cm hoch, damit die Wachteln beim Auffliegen noch nicht genug Geschwindigkeit haben, um sich zu verletzen oder man baut ihn gleich ca. 2 m hoch. Man sollte auch die Arbeitshöhe bedenken. Wenn man einen flachen Stall baut, sollte dieser (wenn möglich) auf Füßen stehen, damit die Versorgung der Wachteln und die Reinigung des Stalls nicht so schwer fallen. Die Tiefe des Stalls ist auch davon abhängig, welche Höhe der Stall hat, wo er letztendlich stehen soll und wo es Öffnungen gibt. Nichts ist ärgerlicher als ein Wachtelstall, den man schlecht reinigen kann.

  • Höhe: ca. 40 cm / ca. 200 cm
  • Tiefe: ca. 75 cm (je nach Zugänglichkeit)
  • Breite: ab 200 cm

Fläche Wachtelstall

Als Faustregel gilt: Für 5 Wachteln sollten 2 m² zur Verfügung stehen. Da die meisten Ställe diese Fläche aber nicht erreichen, kann man die Haltung der Wachteln mit einem Freilaufgehege / Gatter kombinieren.

Material Wachtelstall

Die allermeisten Wachtelställe bestehen aus Holz, da es gut zu verarbeiten und in der Regel am kostengünstigsten ist. Die offenen Flächen sollten mit einem Volierendraht (am besten punktgeschweißt und feuerverzinkt) mit einer Maschenweite von 12,7 mm verschlossen werden. Zur sicheren Anbringung am Holz eignet sich ein Elektro-Tacker mit Klammern.

Werkzeugliste:

Materialliste:

Beispiel für den Bau von einem Wachtelstall (Bauanleitung):


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Weitere Infos zum Kauf von einem Wachtelstall gibt es hier. Wie Ihr euren Wachtelstall einrichtet, könnt Ihr hier nachlesen.


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